Forschen mit Eis – Unser Experiment in der Giraffengruppe ❄️
In unserer Gruppe wurde in der letzten Woche eifrig geforscht und ausprobiert. Gemeinsam mit den Kindern haben wir kleine Spielsachen in eine Schüssel gelegt, mit Wasser übergossen und alles in die Gefriertruhe gestellt. Besonders wichtig war uns dabei nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Weg dorthin. Regelmäßig haben beobachtet, wie sich das Wasser nach und nach verändert. Die Kinder konnten sehen und fühlen, dass es zuerst flüssig war, dann immer kälter wurde und sich schließlich in eine dünne Schicht Eis verwandelte. So elebten sie ganz bewusst einen Prozess und nicht nur das fertige Resultat.
Am nächsten Tag war die Begeisterung groß – aus dem Wasser war ein fester Eisblock geworden und die Spielsachen waren darin eingefroren. Die Kinder durften fühlen, staunen und beschreiben: Das Eis war kalt, glatt und hart. So konnten sie ganz unmittelbar erleben, wie sich Wasser durch Kälte verändert.
Dadurch entstand auch die nächste Frage: Wie bekommen wir unsere Spielsachen wieder heraus? Gemeinsam sammelten wir Ideen. Einige Kinder wollten warten, bis das Eis wieder schmilzt, andere schlugen warmes Wasser vor. Schließlich durften die Kinder – gut begleitet – das Eis vorsichtig mit kleinen Hämmern bearbeiten und die Spielsachen Stück für Stück befreien.
ES wurde nicht nur experimentiert, sondern auch genau beobachtet, überlegt und miteinander gesprochen. Das “ Eis-Abenteuer“ hat gezeigt, wie wertvoll alltagsnahe Erfahrungen sind. Durch eigenes Tun, genaues Beobachten und gemeinsames Reflektieren können die Kinder ihre Umwelt aktiv begreifen – mit allen Sinnen und mit großer Begeisterung. ❄️